Meine Tour mit dem Tuctuc rund um Sri Lanka

meine Tour rund um Sri Lanka mit dem Tuctuc

14.1.19

 

Abflug mit Etihad um 10.00 über Abu Dhabi nach Colombo

 

 

15.1.19

 

Am frühen Vormittag bin ich ins Clock Inn Hotel eingezogen und habe erst mal meinen Jetlet ausgeschlafen. Nach dem Mittag machte ich einen ausgibigen Spaziergang alles dem Meer entlang Richtung Zentrum. Mein Ziel war der neue Lotustower. Es war ein Feiertag. Dem Strand entlang vergnügten sich viele Leute mit allen möglichen Windspielen im starken Wind. Nach etwa eineinhalb Stunden nahm ich für den Rest des Weges, der noch sehr lange war, ein Tuctuc. Vor dem vorgelagerten See sagte mir der Fahrer, dass die Eröffnung erst am 4. Februar am Nationalfeiertag sei. Also fuhr ich etwas entäuscht zu meiner Unterkunft um weiter zu schlafen.

 

16.1.19

 

Genügend früh war ich auf dem Bahnhof um den 10.30 Zug nach Bentota zu nehmen. Ich befürchtete, dass der Zug auch so eine unglaubliche Klapperkiste ist, wie  diejenigen, welche im uralten Bahnhof,  hielten. Und wie kann es anders sein, wenn nur fünf Züge pro Tag verkehren, als dass Alle  überfüllt sind. Das Kartonticket war nicht einer Sitzplatznummer versehen. Der verhälnissmässig luxuriöse Zug fuhr ein und noch bevor er anhielt begann das Gedränge schon. Die armen Leute konnten kaum aussteigen. Ich konnte relativ zügig einseigen weil die Türe gleich bei mir war und ich konnte ich zum Glück den allerletzten Platz ergattern. Alle Gänge waren vollgestopft. Nach ca 1 1/4 Std war das Aussteigen in Bentota nicht einfach. Es mussten zuerst einige Leute austeigen, damit es mir gelang die Treppe zu erreichen. Nach dieser Zugfahrt habe ich entschieden, dass ich meine Reise nicht wie geplant fortsetzte. Das ist mir zu blöd. Kurz nach Mittag wurde ich in der Susee Villa von dem GuestHouse Besitzer Susee sowas von freundlich begüsst, dass die lustige Zugfahrt schnell vergessen war. Ich hatte wiedereinmal mehr ein Goldhändchen, denn ein wunderschöner kleiner Strand erwartete mich. Mit dem fantastischen Essen, das Susee für seine 6 Gäste zum Abendessen kochte, war der Tag gerettet.

 

 

17.1.19

 

Durch die Mangroven der Bentota Gange Lagune mit dem Boot von Susee war ich diesen Morgen unterwegs. Der Fahrer zeigte mir Tiere die wir mit unseren Augen niemals sehen können weil diese mit ihrer Jörperfarbe der Umgebung so angepasst sind. Sogar auf den Fotos sind sie kaum  erkennbar. So z.B. kleine Varane, Echsen oder Krokodile. Aber auch bunte Vögel. Ein Riesenvogel hat mir besonders imponiert. Ich schätzte der ist sogar grösser als ein Adler. Es war ein (ich frage Google). Oder die ca 1.2m lange Schlange in den Mangobäumen (Bild). Aber das absolute Highlight waren die RiesenFledermäuse die zu hunderten in den Bäumen hingen. Es seien Flughunde. Meiner Schätzung nach haben Diese eine Flügelspannweite von über einem Meter. Auf dem Rückweg besuchten wir eine Familie die aus Kokosfasern Seile herstellt. Wieder ein Handwerk das ich noch nie sah. Die grünen Kokosschalen werde 3 Monate im Wasser gelagert. Dann werden sie auseinandergeschlagen und es gibt eine feine Faser welche von Hand in sehr starke und strapazierfähige Seile gedreht. Auch aus dem sehr harten Holz der Kokospalme werden die verschiedensten Gegenstände hergestellt. Zurück am Beach. Am späteren Nachmittag tauchte plötzlich ein Elefant mit seinem Mahmut auf. Der Arme musste auf das komosche Hochzeitspaar warten für das ein grässlich kitschiger Tisch mit allem drumm und dran aufgebaut wurde. Lotti, eine Bernerin und ich amüsierten uns köstlich als der arme Eelefant mit einer pinken Decke zugedeckt wurde und die Rumänin und der gstabige Belgier da hochsteigen mussten. 🤣🤣🤣😅😅 In Janu 's Beach Restaurant quaselten Marie-France aus Lausanne und ich noch lange nach dem gemeinsamen Nachtessen über Gott und die Welt.

 

Und am andern Morgen ... der Fischmarkt ... da bleiben die Worte weg ... da überlegt man sich ob man wirklich noch Meerfisch essen will. 

Der Kurzbesuch im schönen Briefgarden hat alles wieder wettgemacht.

 

von Colombo nach Bentota

18.1.19

 

Ja nun fahre ich weiter. Mein Ziel ist Galle. Ich habe beschlossen möglichst viel mit dem Tuctuc zu fahren. Man kann sich kaum vorstellen wie cool das ist. Auf dem Weg machten wir Halt in einem Gewürzgarten, in einer Maskenschnitzerei und einer Naturseidenwerkstatt, oder am Beach um eine Kokosnuss zu trinken. Das grosse Highlight war aber das Turtle Rehabilation Center. Der junge Mann, der die vielen Meeresschildkröten Center leitet, die es der ganzen Küste entlang gibt, hat erzählt, er habe 7 Jahre Naturwissenschaft, Natuschutz und Veterinär mit dem Spezialgebiet Turtle, studiert. Er tut unglaulich viel um die vom Aussterben bedrohten Tiere zu retten. Sei es mit Aufklärung der Menschen über Umweltschutz und Abfall. Oder mit dem Schutz der Eier und der frisch geschlüpften Babys. Besonders aber auch verletzte Tiere oder solche die im Meer keine Überlebenschance haben hegt und pflegt er. So wie z.B. die 11Jahre alte Albinodame. (Bild). Und dann Galle. Diese Stadt ist mit einer gigantischen Mauer aus dem 16.Jahrhundert umringt. Die ist so dick und so hoch, dass sie am 26.12.2004 dem Tsunami standhielt, der hier an der Südküste besonders heftig war und die ganze Gegend dem Erdboden gleich machte. Im Gegensatz zu der kompletten Region wo alles neu aufgebaut wurde, ist Galle ein lieblicher Ort mit wunderbaren Kollonialbauten.

 

 

19.1.19

 

In der Nähe gibt es einen Strand, der wollte dass ich ihn besuche. Am Abend war im Stadtpark von Galle ein Rock/Pip Konzert mit landesweit berühmten Sängern angesagt, das im lokalen Feensehen übertragen wurde . Die dreizehnköpfige Pofiiband twofortytwo 242; mit den vier Backgroundsänger/innen  gaben Alles, vor allem der Schlagzeuger und der eine Gitarrist. Man Alex, das hätte dir auch gefallen. Das Duo BNS und später noch eine Frau brachten mit ihren grandiosen Stimmen das Publikum jeden Alters zum kochen. Alle drei seien sehr berühmt. Es tanzten sechs Profitänzer vor der riesigen Leinwand, auf welcher computergesteuerte Kuriositäten und Bilder, zusammen mit einer Lasershow gezeigt wurden. Das Auge konnte kaum mithalten, aber das Ohr. Denn die Musik war 1a. Die vielen Techniker am riesigen Mischpult haben Top Arbeit geleistet. Als die dritte Stunde begann stürmte noch ein Sänger mit innbrünstiger Stimme auf die Bühne und brachte den Hexenkessel zum brodeln. Unglaublich wie die Singalesen festen können. Ich war hin und weg nach dem dreistündigen Konzert. An so manchem Konzerten war ich schon, aber so eine Fülle und Perfektion durfte ich nicht einmal bei den RollingStones erleben.

 

 

20.1.19

 

Wiederum mit dem Tuctuc gings weiter, alles der Küste entlang nach Mirissa. Der Weg führte an einem japanischen Tempel vorbei wo wir einen kurzen Stop machte. Ebenso am See wo wir eine Familie besuchten die Zimt und Zimtstangen von ihre Plantage ernten. Am Beach von Mirissa, die Surferhochburg, wartete schon der nächste Liegestuhl auf mich. Von hieraus kann man die Surfer auf den riesigen  Wellen perfekt beobachten.

Das super Konzert

21.1.19

 

Weil die Wellen derart heftig sind, getraute ich mich nicht ins Meer. Gleich neben meinem Guesthouse war ein neues Luxushotel mit Pool. Dort bekam ich einen Liegestuhl mit Badetuch für 500Rupien (2.70). So lässt es sich gediegen leben.😉

 

 

22.1.19

 

Mit gemischten Gefühlen steige ich ins Boot für eine WalbeobachtungsTour. Na ja Wale wirst du eh nicht sehen. Aber die Boottour ist sicher schön. Egal. Dem war dann aber gar nicht so. An fünf verschiedenen Orten im Zeitraum von dreiviertel Stunden haben wir Wale gesehen. Das war grossartig. Anschliessend fuhr ich mit dem Tuctuc weiter nach Tangalle. Der Fahrer wohnt in diesem Ort und brachte mich direkt zu meiner perfekten Unterkunft. Blick vom Zimmer An dem wunderbaren Strand haben sich viele Ayurveda Wellnessoasen angesiedelt. Shana Shiva oder Shanti Typen, wie auch  Rastas und Raggai Typen machen den Ort so besonders.

23.1.19

 

Von meinem Balkon aus beobachtete ich ein kleines Boot, eine Art Katamaran, beim Netz auslegen. Lautstarkes hauruck hauruck weckte meine Aufmerksamkeit. Da waren doch tatsächlich etwa 10 Männer am Strand, die das volle Netz von Hand an Land zogen. Das feinmaschige Netz war voll mit kleinen Fischen und zum erschreckend viel Abfall. Mein cooler Tuctucfahrer zeigte mir am Nachmittag das "Blowing Hole". Das ist eine Felsspalte an einer steilen Küste. Die Wellen schlagen an den Fels und in die Spalte. Von unten wird das Wasser mit voller Wucht durch ein Loch im Fels hochgespritzt. Was die Natur alles vorbringt? Am Abend konnte ich sogar noch eine riesige Schildkröte beobachten, wie sie nach der Eiablage, mühsam zum Meer hinunter kroch. Und auf der schmalen Nebenstrasse mussten mein Fahrer einer Schlange den Vortritt lassen.

Von Mirissa nach Tangalle

mit Whalewaching und weiter nach Tissamahara

24.1.19

 

Der treue Tuctucfahrer brachte mich in knapp 2 Std Fahrt bis zum Eingang des Bundulunationalparks. Mit dem Safarijeep durch dieses wunderbare mit kleinen Seen und Wassertümpeln versehenen Naturschutzgelände, gabs vieles zu sehen. Unzählige Vogelarten, wie auch Elefanten, jede Menge Affen und vieles mehr sind hier heimisch. Nach dieser fantastischen Tour brachte mich der Jeepfahrer in die nahegelegene Stadt Tissamahara in das von mir ausgesuchte Hotel und bekam dort ein riesiges Zimmer mit einem Balkon. Im grossen Saal war eine Hochzeitsfeier. Wunderbare Kleider trugen alle. Aber die überlaute Discomusik mit krassem Bass war nicht gerade angenehm. Die Männer waren alle betrunken und mir gegenüber ziemlixh aufdringlich. Die jungen Mütter mit ihren Babies und die alten Frauen haben sich in einer ruhigeren Ecke verkrochen. Ich hatte zum Glück mein Zimmer. Naja der junge Typ hinter der Musikanlage wollte sich scheinbar selbsverwirklichen. Und die "Party" war um 6 zu Ende.

 

 

25.1.19

 

Um 04.15 holte mich der Jeep für die Yala Nationalpark ab. Das warine wunderbare Morgentour durch die Wildnis und wiederum mit vielen Tieren und Vögel. Sogar einen Leoparden beim fressen eines Hirsches, aber leider hielten sich die Elefanten versteckt. Als der Jeep mich so gegen 12Uhr zurück brachte, brummte mein Schädel vom Fahrtwind und ich wollte etwas schlafen. Aber ohalätz ... aus dieser Idee wird wohl nichts. Da war schon wieder eine Hochtseitsparty mit demselben DJ Typ und die Bumbum Musik war noch lauter. Ich packte meine Sachen und floh in ein wunderbares Hotel am See mit Pool und Liegestühlen. Eine Stunde später konnte ich endlich meinen Kopf hinlegen.

 

 

26.1.19

 

Bis um 14.30 bewegte ich mich nicht mehr aus diesem sehr ruhigen Hotel. Die netten Leute organiserten mir ein Tuctuc, das mich nach Thananmalwila ins Hotel Tranquil Wild. Es ist gleich neben dem Eingang in den Nationalpark Lunungamvehera. Ann die Besitzerin des neuen Hotels begrüsste mich freundlich und telefonierte einem Jeepfahrer um die von mir gewünschte Safari im Lunungamvehera Nationalpark zu machen. Dieser Park ist völlig unberührt vom Tourismus und ich war alleine im Jeep. Ann schlug mir vor mich zu begleiten. Wir sassen lange Zeit zuammen und sie erzählte mir so manche Sachen. So z.B. dass der 23jährige Sadesh, der im Service und in der Küche arbeitet, vor zehn Jahren, von ihrer Familie schwer traumatisert, aufgenemmen wurde. Er war im Krieg, der 2009 endete, Kindersoldat. Kaum zu glauben!!

 

 

27.1.19

 

Was für ein wahnsinns Tag!! Um 5.45 holte uns der Fahrer für die angesagte 3 stündige Safari ab. Diese war so spannend und schön. Wir sahen soo viele Tiere. Der Fahrer und der Guide hatten selber Freude daran. Sie brachten uns statt um neun erst um zwölf Uhr zurück zum Hotel. Wir bekämpften erst einmal unseren Hunger. Dann packte Ann ihre 18jährige Tochter mit ihren 4 Freundinnen und mich in ihr Auto und führte uns bis zum nahegelegenen Fluss. Rundherum Jungel und der recht wilde Fluss. Das war ja ein Spass mit diesen Girls und Ann. Um halb drei wartete der Jeep erneut auf uns. Ann wollte, dass die Girls diese wunderbare Natur ebenfalls sehen und lud mich ein.

Die Tiere zeige ich in den Fotos.

 

 

28.1.19

 

Nach dem ergiebigen Ausschlafen und dem Geniessen dieser wunderbaren Hotelanlage, welche unter schattenspendenden Bäumen an einem kleinen See liegt, brachte mich das nächste Tuctuc nach Udalawela. Die Strasse führt der Grenze zum Udawelawa Nationalpark entlang. Zum Schutz der Tiere und der Menschen ist da ein elektrischer Zaun. Auf deisen ca. 15km waren bestimmt 8 bis 10 Elefanten hinter dem Zaun zu sehen.

 

 

 

 

 

Bundula Nationalpark, das Vogelparadies

Yala und Lungumwahera Nationalpark

29.1.19

 

Udawalawa Nach der amüsanten Morgensafari tuccerlte ich weiter. Im Udawalawa Nationalpark war die Tierbeobachtung besonders spannend. Jede Menge Elefanten, Krokodile Leben hier. Ganz besonders war es aber einer schwangeren Elefanten Dame zuzusehen wie sich das Baby im Bauch hin und her bewegte. Der grosse Clou aber war als der Jeep in ein Schlammloch fuhr. Beim reinplatschen spritzte es derart, dass die weissen Turnschüchen der blöden Französin, die über alles meckerte, vollgespritzt wurden. Man hat die Gebell! 😂😂Und ich war ziemlich schadenfreudig. Das war ja ein Spektakel,, bis wir von einem anderen Jeep wieder aus dem Schlammloch gezogen waren. Der Bruder des Jeepfahrers und Sohn der Guesthousebetreiberin ist Taxi und Tuctucfahrer. Er brachte mich nach Ella. Auf dem Weg besuchten wir eine Pfefferplantage. Juhui. Pfeffer direkt vom Bauern.

 

 

30.1.19

 

Zuerst noch flach, dann wurde die Strasse Richtung Ella, das auf 1040m üM liegt immer steiler und kurviger. Von Udawalawa auf 220m üM. nach Ella war auch ein gewaltiger Temperaturunterschied. Ella ist ein schönes, quirlies, touristisches kleines Städtchen. Eine längere Wanderung auf den little Adams Peak, entlang der Teeplantagen füllte mir fast den ganzen Tag. Die Aussicht ist genial. So weit das Auge reicht... Teeplantagen!! Hohe Berge, steile Strassen. Leider gibt es keine Bilder. Die SD Karte mit diesen sind im Handy.

 

 

31.1.19

 

Und das Handy ist nicht mehr da. Keine Ahnung wo es geblieben ist. Von Ella machte ich mit dem Zug einen Ausflug nach Badulla. In diesem grässlichen Ort stellte ich fest, dass es nicht mehr hier ist. An all den Orten wo ich vorher war, hat es niemand gefunden. Ok! Mach das beste draus!!! Halb so wild!!

 

 

 

1.2.19  

 

Mit dem Zug fuhr ich dann weiter, alles dem Berghang entlang nach Nuvara Eljia, das auf über 2100m üM liegt. Die Teeplantagenhochburg. Achzehnhundertirgendetwas waren die Engländer hier sehr fleissig. In einem Haus aus dieser Zeit, fand ich ein tolles Zimmer. Zuallererst kaufte ich in dieser Stadt ein neues Handy mit SIM Karte mit der Nummer +94 764993482. (ab dem 14.2. habe ich wieder die alte Nummer ) Der Tuctucfahrer zeigte mir anschließend die schönsten Orte seiner Heimat. Und um 15.30Uhr war da der berühmte englische High Tee im Grand Hotel. Das ganze Hotel, very britisch! 😁    

 

 

2.2.19  

 

Die Zufahrt geht weiter in gemächlichem Tempo und offenen Fenstern. Man kann sich kaum satt sehen an der dieser Landschaft. Tee, Tee und noch mehr Tee. Dreieinhalb Stunden später kam der Zug in Kandy, das auf 500m liegt, an. In dieser perfekt sauberen UNESCO Welterbe Stadt nistete ich mich in ein Guesthaus am See ein, direkt neben dem Hotel Swiss. Den Pool und das Restaurant durfte ich im Swiss gegen einen kleinen Obolus mitbenutzen. Mit einer Familie aus Kreuzlingen habe ich den Abend genossen.    

 

 

3.2.19  

 

Eigentlich wollte ich den riesigen, im Buddhismus berühmten Tempel mit dem heiligen Zahn von Buddha besichtigen. Was ich aber erst dort erfahren habe, ist, dass gerade an diesem Sonntag ein heiliges Fest war. Im Inneren des Tempels wurde das Tor zum heiligen Schrein geöffnet. Tausende Pilger waren da. Fast alle waren weiss gekleidet. Trotz der vielen Leute, war überhaupt kein Gedränge und es war ruhig. Viele Mütter mit ihren Neugeborenen holten ihren Segen, wie auch Greise und Behindete. Beeindruckend dieser Buddhismus! Besonders aufgefallen ist mir, dass überhaupt kein Abfall rumlag. Auch in der Stadt ist es bicobello sauber. Es hängen viele Plakattafeln rum, mit der Aufschrift : please don't litter in our nice Unesco Heritage City. Und Die zeigen es, dass es geht. Das wäre in vielen anderen Ländern wünschenswert. Und dann zum Zvieri in Helgas Folly Hotel. Ein Lokal... völlig abgefahren. Hundertwasser ist Augenwasser dagegen... völlig crazy! Und jetzt wartet der Pool auf mich🏊    

 

 

4.2.19  

 

Heute ist der Nationalfeiertag Sri Lankas. Ich wollte in Kandy den Feiertagsumzug sehen und am Pool faulenzen. Doch leider regnete es. Kurzerhand hab ich mich umentschieden und fuhr weiter. Im Tuctuc bin ich ja unterm Dach. Auf dem Weg besuche ich einen SpiceGarten und eine Kunstschnitzerei. Zu dieser Schnitzerei gibt es eine ganz besondere Geschichte. (ich muss noch rausfinden wie ich das dazugehörende Dokument hochladen kann) In Dambulla stieg ich auf den Berg mit dem sagenumwobenen Höhlentempel, welcher ebenfalls zu Unesco gehört. Die Aussicht war phenomenal. In den Tempel ging ich nicht, weil der Eingang mit ein paar Chinesen Gruppen verstopft war🙄😯 Um 15Uhr war ich schon in Sigiriya. Die Natur ist gewaltig. Wegen einer Umleiung mussten wir auf schmalen Nebensreassen fahren. Die vielen Reisfelder abwechselnd mit Pfefferplantagen und Wäldern ... naja ... ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus.

6.2.19

 

Auch in Sigiriya gibt es ein verlassenes Königreich. Ausgrabungen über mehrere qkm zeugen von emensen Reichtum und der Königspalast stand ober auf dem Berg. Sofern man dies als Berg bezeichnen kann. Mitten im flachen Land erhebt sich ein riesiger Monolith 200n senkrecht in die Höhe. Es sieht für mich aus wie eine gigantische Warze. An den senkrecht bis überhängenden Felswänden gibt es Bilder von nackten Frauen, die anscheinend über 1000 Jahre alt sind. Von diesem Punkt aus, wo diese Wolkenmädchen sind bin ich nicht mehr höher hinauf gegangen, denn 1200 Stufen hätten meine Knie nicht mitgemacht. Am Nachmittag erlebte ich einen weiteren Nationalpark. Und der war absolute Spitze. Zwischen 10 und 15 Elefantenherden mit mindestens 10 bis 35 Tieren pro Gruppe durften wir beobachten. Eine Herde von 35 Elefanten überquerten direkt vor den Jeeps die "Stasse". Wegen des Regens am Vortag waren die unzähligen Löcher im Jeepfahrweg voll mit Wasser und Schlamm. Ein Elefantenbaby wälzte sich voll Freude darin. Stundenlang könnte ich diesen anmutigen Tieren zusehen.

 

 

7.2.19

 

Von Sigiriya nach Anuradhapura mit einem Zwischenstop beim Ritigala Park tuccerlte ich weiter. Tja... Mönche und Könige hinterlassen so manche interessante Ruine. Der Pool und der Liegestuhl warten schon auf mich

Kultur

Das kulturelle Dreick

8.2.19

 

Anuradhapura, eine Tour rund um die Ruinen der Königstadt, in der vor fast 2000 Jahren Luxus und architektonische  Meisterwerke triumphierten, (Wikipedia ) war heute eine besondere Herausforderung für mich. Denn es war unglaublich heiss. Uustemplet machte ich es mir im Guesthouse im schattigen Garten gemütlich. Wie immer gestaltet sich der Abend mit regem Erfahrungsaustausch mit anderen Reisenden.

 

 

9.2.19

 

Während des Frühstücks entschied sich Katja aus München, spontan mit mir Wilpattu Nationalpark zu fahren. Wilpattu ist bekannt für seine grosse Population an Leoparden und Schwarzbären. Doch ist ein Nationalpark wie eine Lotterie. Wir hatten leider kein Glück. Aber die Natur in diesem Park war atemberaubend. Auch viele andere Tiere waren uns freundlich gesinnt. Ca eine halbe Stunde vor dem Ausgang umschloss uns ein heftiges Gewitter. Ich hätte nie gedacht, dass in so kurzer Zeit, so viel Wasser aus den Wolken herunter prasseln kann. Der Fahrweg war inert Kürze ein Bach. Zum Glück hatten wir ein Dach und Seitenblachen. Ich habe mich in Wilpattu einquartiert und Katja fuhr zurück.

 

 

10.- 13.2.19  

 

Eigentlich wollte ich am frühen Morgen nochmals in den Park, aber es war derart neblig, dass ich mich umentschieden habe. Der Tuctucfahrer brachte mich nach Kalpitiya. Hier wollte ich noch einmal raus aufs Meer um die Delfine zu sehen. Doch leider ist die Tour abgesagt worden weil keine Leute da waren. Egal. Darum bin ich kurzerhand zu meinem Endziel Negombo gefahren und habe mich, bis zum Rückflug am Mittwoch, hier am Strand eingenistet. In Negombo ist der Internationale Flughafen. Ich werde in den nächsten Tagen noch ein Nachwort schreiben.