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19.12 - 21.12.17

(ALEX)

Was ich am Vorabend gesehen habe, haben wir heute morgen besucht. Das Haus der Revolution in Lèon. Wir wurden am Eingang von einem Museumsführer empfangen, der uns mit Inbrunst und innerem Feuer die bewegende Geschichte NICARAGUAS erklärte. Schnell wurde uns klar warum. Der gute Rodrides war live dabei als der letzte Dikator SOMOSA aus Nicaragua vertrieben wurde. Uns wurde wiedermal vor Augen geführt, das es alles andere als selbstverständlich ist, in einem freien und demokratischen Land zu leben. Der ex Leutnand der Nicaraguesischen Befreiungsarme FSLM zeigte uns Bilder, die uns unter die Haut gingen. 3 Generationen Unterdrückung durch den Somosas Clan ( mit grosszüiger Unterstützung des CIA und amerikanischen Grosskonzerne ) endeten dann im Frühjahr 1979. 

Durch seine feurigen Erzählungen und durch unsere intressierten Nachfragen bekamm er ganz feuchte Augen und musste fast weinen. Am Schluss sagte er uns, dass er keinen Groll mehr empfinde für die ehemaligen Unterdrücker. Er habe seine Berufung und Frieden gefunden, indem er als lebender Zeitzeuge der jungen Generation eindrücklich die Geschichte des noch jungen Landes erzählen kann.

Bevor wir uns herzlichst verabschiedeten, erzählte ich kurz von unseren, jahrhundertalten Freiheitskämpfen und dass sich das einsetzen für Unabhängikeit und Freiheit immer lohnt.

2 höchst intressante, hoch emotionelle Stunden vergingen wie im Flug. DANKE RODRIGES, alles Gute dir und Nicaragua.

 

(HEIDI)

Nach Léon in Poneloya am Meer angekommen besuchten wir Mary, eine 64jährige Luzernerin im Kinderheim Sunflora.

Seit zehn jahren betreut sie mit aller Kreft und mit ihrem Team Kinder und Jugendliche damit sie mit Bildung und Selbtvertrauen aus der unvorstellbaren Armut eine selbstständige und unabhängige Zukunft aufbauen können.

Wir brachten 3 Fussbälle, eine Hängematte, Haarspängeli, ein paar Kleider und sonstige Kleinigkeiten. Unglaublich war die Freude und Dankbarkeit der Kinder. Natürlich musste Alex beim Eröffnungs Match der neuen Bälle mitmachen.

 

Drei Tage realaxing am Meer mit nichtstun ist nur mit zwei Worten zu beschreiben: einfach schön!!🏄🌞🌞

18.12.17

Von Léon nach Poneloya

17.12.17

Nach dem Frühstück trennten sich unsere Wege für das Morgen Programm. Heidi machte sich auf an den naheliegenden See um eine geführte Rundfahrt zu machen. Ich schlenderte durch den "Einheimischen" Markt.  Ein Getümel und Betriebsamkeit sondergleichen, inkl. Verkehrschaos. Ich war auf der Suche nach einem Stecker mit USB Anschluss, wurde dann auch fündig.

Am Nachmittag wurden wir abgeholt zu einer Vulkan Tour. Ziel war der immer noch Aktive VOLCÁN MASAYA. Die letzten (kleinen) Ausbrüche waren 2001 und 2012. Da jederzeit wieder mit einem Ausbruch gerechnet werden. Darum ist der Aufenthalt am Kraterrand auf 15 Min. begrenzt. Der Vulkan besitzt 3 grosse und mehrere kleine Krater. Es ist schon furchteinflössend, wenn man in dieses 260m tiefe Kraterloch schaut und sieht, wie zu unterst die Lava brodelt. Verständlich, das die spanischen Eroberer meinten, das hier der Eingang zur Hölle ist. Am Rand der Höllenschlucht liessen die Spanier ein grosses Kreuz errichten um den Teufel in Schach zu halten.

Nachdem wir unsere "Dossies" Schwefel intus hatten fuhren wir zurück ins Hotel und liessen den späten Nachmittag an unserem Pool ausklingen. Bevor wir zum Nachtessen gingen, traffen wir uns mit Einheimischen in der Lobby zu 1,2,3 Glässchen Rum und einer feinen, nicaraguanischen Zigarre. Sie erzählten uns viel über Nicaragua und wir ihnen über die Schweiz. Es war eine tolle Atmosphäre und es wurde viel gelacht. Mit einem feinen Z'nacht und anschliessender Folkloretanzdarbietungen im Park endete ernneut ein spannender Tag.

16.12.17

Nach unserem realaxten Vormittag nahmen wir den Chickenbus nach Masaya. Die Endstation befindet sich gleich neben einer quirlig belebten Markrhalle, der Regen machte alles so richtig gruuuuusig. Ich habe ja schon viele Märkte gesehen, aber dieser ūbertraf alles. 

Ein Taxi brachte uns ins Zentrum. Der Regen der immer wieder, mehr oder weniger stark, in Lokale zwang, liess uns fūr Entdeckungstouren warten. Darum ist es uns verleidet, und ohne den berūhmten Handwerkermarkt, was eigentlich unser Ziel war, zu sehen setzten wir uns ins nächste Taxi und fuhren zurūck.....schad😢

15.12.17

Mit einem gemieteten Roller fuhren wir zur Laguna de Apoyo. Der ūberaus warme und saubere Kratersee lud zum baden ein. Ūber dem nahen Vulkan hingen Wolken, die in kūrzester Zeit immer dichter wurden und sich bald auch dessen Feuchtigkeit ūber uns entlud.

Eine halbe Stunde nach diesem starken und warmen Regen, schien die Sonne wieder. Auch der See änderte die Farbe zu einem kräftigen blau.

Leider mussten wir schon wieder aufbrechen weil wir vor der Dunkelheit Granada erreichen wollten.

Das Zuckerwassermotörli war nicht im Stande uns Beide das extrem steile Strässchen hochzutragen, so dass mein Schuhprofil gefragt war.

Das war ja ein riesen Spass.

 

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14.12.17

 

Kurz nach neun brachte uns der Hotelshutle zur Busstation nach Granada. Er ist ein liebliches koloniales, sehenswertes kleines Städchen. 

Zuerst zu Fuss, dann mit eine Pferdekutsche wirden wir von einen Tourfūhrer mit sehr viel Infos zugetextet. Er zeigte uns auch eine Cigar- und eine SchokoladenManufactur.

Auf dem Rūckweg auf der Suche nach einem Hotel mit Pool, setzten wir uns in eines der vielen Strassencafés. Als ob es uns auf die Stirn geschrieben sei, stoppten die vier Musikanten mit ihren Gitarren und Tromete bei uns. Mit toller traditioneller Musik erfreuten sie alle rundherum. Es ging nicht lange hatte Alex eine Gitarre in der Hand und sang mit. Alle hatten Freude. 

Die verschiedensten Kūnstler und Musiker haben in dieser sehr touristischen Strasse in Bestes gegebebn.

 

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13.12.17

Den Rucksack voll bepackt zogen wir los zur nahegelegeben Busstation. Ein bunter landesūblicher Rumpelbus brachte uns auf einer spektakulären Fahrt nach Managua. Spektakulär, weil der Fahrer mit einem anderen Rumpelbusfahrer ein Rennen machte, völlig doof und trotzdem lustig.

Am quirligen Judenmarkt angekommen, stoppten wir ein Taxi um zum Hotel im Zentrum zu gelangen. Ich nehme an , dass es in der ganzen Stadt kein mieseres Taxi mehr gab. Es fiel fast auseinander. Hab ja in vielen Ländern die verrūcktesten Sachen gesehen, aber dieser Göppel ūbertrifft alles, ausgerechnet mit diesem fuhren wir.

Am Nachmittag durften wir völlig unerwartet auf der vierspurigen Hauptstrsse, die total verkehrsfrei war, runter zum See spatzieren. Rundherum war alles abgesperrt, weil das Zentrum das Ziel eines grossen Mittelamerikanischen Velorennen war. 

Ich hab ja gewusst, dass in diesem Land die Katholiken mit ūber 90% vorherschen. Aber niemals hätte ich gedacht, dass die Weinachtsvorberitungen auf einer ca 3km langen sehr  breiten Stasse so intensiv sein können. Da sind ja wahrscheinlich hundert riesige bunte Krippen in den verschiedensten Kreationen  aufgestellt. Alles wird mit millionen von bunten Lichter so kitschig umrahmt, dass es schon wieder schön ist.

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10.11.12. Dez.17

 

Frūh mussten wir am Sonntag raus um den 4.35 Zug in Weinfelden zu erwischen. Die Gepāckaufgabe am Flughafen war etwas mūhsam aber sonst ist unsere Reise nach Nicaragua perfekt verlaufen. Der Taxifahrer den uns das Hotel schickte war froh dass wir eine viertelstunde zu frūh ankamen.

Im Hotel Casa de Pacifico in Masachapa Playa genossen wir erst mal das dolce far niente. Am Montag war es zum Glūck bewölkt, so war der Unterschied zu der CH nicht allzu heftig. Weil am Dienstag präsentierte sich der Himmel nahezu wolkenlos und es war sehr heiss. Ūber diese zwei Tage gibt es nur sssb zu berichten. 

(sssb = spatzieren,schlafen,sūnnele,bädele)