Afrika in Kurzform

4.6.18

Abflug nach Amsterdam.
Noch auf dem Förderband traf ich Renate. Der Flug nach Johannesburg war pünktlich.
Gegen 22Uhr landeten wir. Ein Taxi brachte uns nach Rosebank zu unserer Wohnung. Eine tolle 2z Wohnung, aber es war kalt.

Am Morgen erkundeten wir die nahegelegene Gegend. Wir stellten fest, dass wir im Luxusviertel gelandet sind.
Viele tolle Geschäfte und Restaurants reihten sich aneinander. Auch am Abend war da einiges los.

Wir buchten den Hopon hopoff Bus für zwei Tage. Auf dem Oberdeck des Busses mit guter Erklärung der Stadt, das ist in jeder Stadt sehr eindrücklich. Die Geschichte von Joburg ist extem spannend. Das ziemlich heruntergekommene Alte Stadtzentrum mieden wir am Abend. Es hiess hier sei es gefählich in der Dunkelheit, egal Rosebank war eh viel schöner.
Soveto, das Mandela Geburtshaus sowie das Nelson Mandela Museum sind sehr beeindruckend. (Das Buch "Nelson Madela, der lange Weg in die Freiheit" wurde verfilmt und ist sehr zu empehlen)
Im City Park verweilten wir solange, dass wir keinen Bus mehr hatten.
Man hat uns Uber empfohlen 😯😕 Uber..... haben wir noch nie gemacht.... ok grosse Herausforderung!?!?
Maaan waren wir stolz als wir von einem jungen Mann von Uber für gerade mal für 2$ in Rosebank abgesetzt wurden.

8.6.18

Wir packten unsere Rucksäcke und verliessen die tolle Wohnung, denn heute beginnt unser Trip mit Intrepid im Hotel Hollyday Inn. Nach dem Einchecken machten wir es uns gemütlich auf den Liegestühlen am Hotelpool.
Um 18Uhr war das Infomeeting von Intrepid.
17 Personen aus aller Welt waren da. Jay der Guide, Bruce der Koch und Saba der Fahrer erklärten uns was abgeht.
Shan und Tash aus Australien
Katleen aus Irland
Jack aus England
JT und Kate aus Singapor
Charlotte und Graham aus Irland
Liz und Cristy aus Washington
Peter und Jamie das Honeymoonpaar aus England

Andi und ..... aus Irland

Ezgi aus der Schweiz

Renate von Köln und ich

 

9.9.18

Am Morgen des 9. ging unser Truk richtung Norden über die Grenze nach Botswana. Im RinoSanctury schlugen wir das erste Mal unsere Zelte auf. Wir staunten nur so wie alles so super organisiert ist. Später holte uns ein Landrover zur Nashornsafari ab. Wir hatten grosses Glück, dass wir viele Nashörner sehr nahe zu sehen bekamen. Es sei nicht immer so, wurde uns gesagt, weil die Tiere im über 30 000 qkm grossen Nationalpark immer auf Wanderschaft sind. Mit einem fantastischen Sonnenuntergang ging die erste unbeschreibliche Wildtierbeobachtung zu Ende. Unser Koch zauberte in der Zwischenzeit für und ein leckeres Abendessen hin.

 

 

von Joburg nach Rhino

10.6.

Früh am Morgen reisten wir weiter. Ein grosses Stück ging durch die Kalahariwüste, richtung Maun.

Auf dem Weg deckten wir uns in der Stadt im Supermarktes mit Getränken für die nächsten drei Tage ein und bereiteten uns für die nächsten drei Tage, in dieser wunderbaren Lodge, vor.  

In der Zwischenzeit zauberte Bruce der Koch eine seiner Spezialitäten zum Nachtessen hervor. Der Pool und die Bar der Lodge lockten auf ein kühles Bier. Die Einheimischen tanzten und sangen für uns und somit nahm eine coole Fete ihren Lauf.

von Rhino nach Maun zum Okawangodelta

11.6.
Fahrt nach Okawangodelta
Früh am morgen packten wir alles in ein OffroadAuto das wir zum campen im Outback brauchen. Auf unwegsamen Gelände erreichen nach ca. einer Stwir schliesslich das kleine Fischerdorf Baru.
Die Polos mit ihren Mocoros warten schon. Der Polo (Kanufahrer) Papollon stellte sich als Führer von Renate und mir vor.
Der Convoi von Mocoros mit jeweils 2 Personen und Andere mit Gepäck wurden langsam von den Polos den Fluss hinauf gestichelt. Traumhaft, diese Ruhe und die intakte Natur. Irgendwo im Nirgendwo legten wir nach zweieinhalb Stunden an. Das sollte unser Camp sein für die nächsten zwei Tage. Da ist aber nichts als Sandboden und Bäume. Kein Problem, denn es wurde alles mitgebracht, von Zelten bis zum Kochgeschirr, an alles wurde gedacht.
Gewaschen haben wir uns im Fluss und für die Toilette wurde von den Polos ein Loch im den Waldboden gebuddelt, ein Metallgestell mit einer WC Brille darüber gestellt und nach dem Geschäft hat man etwas Erde darauf geschüttet.
Zu fünft machten wir uns auf den Weg mit Papillon auf die erste Pirsch auf. Es war vier Uhr und noch sehr heiss. Unser Fussmarsch führte über völlig trockene, manchmal sogar abgebrannte und deshalb schwarz verkohlte Steppe. An einem kleinen See beobachten wir eine grosse Herde Hypos. Weiter auf unserem Weg waren Zebras, Gnus, Giraffen, Impala, Elefanten, Paviane, Warzenschweine und viele mehr zu sehen. Und dann der Sonnenuntergang, unbeschreiblich schön. Kurz vor der Dunkelheit erreichten wir das Lager, wo ein schmackhaftes Essen auf uns wartete.

Im Okawangodelta

Am anderen Morgen, es war noch stockdunkel und mega kalt, starteten wir eine neue Pirsch. Über fünf Stunden waren wir unterwegs, sahen unglaublich viele Tiere in riesigen Herden. Ebenso wie der Sonnenuntergang war auch der Sonnenaufgang fantastisch und es wurde immer heisser. Gegen 11 Uhr waren wir zurück. Wir staunten nicht schlecht war da unseren knurrenden Mägen angebotenen wurde. Da haben doch Jay und Bruce einen kompletten Brunch mitgeführt .... unglaublich!!!
Nichtstun oder baden im Fluss der höchstens 15 Grad hat... freie Zeit für jeden.
Eine Mocorofahrt auf den verwinkelten Flussläufen dem Sonnenuntergang entgegen. Renate und ich waren mit Papillonn zu vorderst. Alle paar Meter folgen die verschiedensten Wasservögel aus dem Schilf auf. Und das Wasser funkelte und glitzerte in allen Farben. Weil in der Ferne die Steppe brannte war der Sonnenuntergang ziemlich verraucht. Schade.
Nach einem weiteren gemütlichen Ausklang des Tages ums Lagerfeuer wo die Polos ums Feuer tanzten, schliefen wir zufrieden in unseren Zelten ein.


12.6.
Okawangodelta und Flug
Am Morgen wurde alles wieder in die Mocoros geladen. Es wurde nicht ein einziges Papierchen oder Zigarettenstummelchen auf dem Boden zurück gelassen, sogar die gut gewässerte Asche wurde vergraben. Die Einheimischen und die Führer legen da ganz besonders Wert darauf. Im Mocoro flussabwärts gings schneller. Nach der herzlichen Verabschiedung der lieben Leute, besuchen wir das ärmliche Dorf Boaco.
Am Mittag waren wir wieder zurück in Maun in der Lodge. Am Nachmittag wurden Renate und ich von Ezgi und Katleen zum Flug über das 16000quadratkillometer grosse Okawangodelta begleitet. Hiervon sahen wir im 4plätzer Flugzeug nur einen winzigen Bruchteil. Und dennoch es war sensationell, die Wasserläufe mit ihren Seen, die Tiere in der unendlichen Weite von oben zu sehen.
13.6.
Maun

Flug über dem Okawango Delta

14.6.
Auf dem Weg von Maun Richtung Nato besuchten wir den riesigen Salzsee Makgadikgadi-Pfanne.
In einem offenen Jeep mit einem lokalen Guide bogen wir in den ausgetrockneten See ein. Wiederum ... jede Menge Tiere!
Doch plötzlich, der Fahrer stoppte, "da seht etwa 50m entfernt im vertrockneten Gras, da kauert ein äusserst seltener Erdwolf" er sagt auch dass die der absolute Jackpot sei, den auf den über 30000qkm des Sees gäbe es nur zwei dieser Spezies. Wir wussten nicht einmal,dass es so etwas gibt. Darum hänge ich eine Beschreibung aus Wikipedia hier an.
Etwas einen 20km breiter und 40km langer aber nur einen Meter tiefen See hat die Sonne übrig gelassen. Der Guide erzählte uns, dass die unzähligen Vögelarten wie Flamingos, Pelikane, Reiher usw bis in ein/zwei Monate hier kein Wasser mehr vorfinden. Auch all die Tierherden werden weiterziehen. Diese Salzsee mit dem angrenzendem Okawangodelte und der Kalahariwüste ist zurecht eines der spektakulärsten UNESCO Naturerbe Schätze dieser Erde. Ein riesiges zusammenhängendes, scheinbar noch intaktes Ökosystem.

15.6.
Fahrt nach Nato Nachmittag ChobeNationalpark
Sonnenuntergang auf dem Fluss
In der Nato Lodge angekommen wurden wir schon bald vom Jeep abgeholt. Nur zu fünft waren wir auf der optionalen Pirsch in den ChobeNationalpark unterwegs. Schade, dass die Anderen nicht mitgekommen sind, denn das war das absolute Highlight. Es wimmelte von Tieren. Einmal am Fluss waren wir regelrecht von Elefanten umzingelt. Einer hatte sogar das Gefühl er müsse, dreissig cm von unserem Gefährt mit ausgeschaltetem Motor, mit seinen wehenden Ohren und mit schnauben, uns Angst einflössen. Der Fahrer aber meinte wir sollen nur ruhig bleiben, dieser Teenie gebe nur hoch an. He Is bluffing. Fotos sind mehr als Worte.
Vier Stunden für so ein gigantisches Erlebniss sind einfach nur wenig.
Wir mussten zurück. Der Rest der Gruppe wartete schon auf dem Flussboot.
All diese vielen Teilen und noch viele andere die wir vorher nicht gesehen haben, auch noch vom Fluss her zu sehen, übersteigt fast unseren Sinn noch mehr aufzunehmen.

16.7.
Zur Morgenpirsch in den Chobe brachen wir noch in Dunkelheit auf. Es war bitterkalt.
Dieser Park hat es wirklich in sich, er hielt noch einen Jackpot für uns bereit! Wir durften beobachten wie ein Leopard seine Beute, ein Impala, aus dem Gebüsch direkt vor unserem Auto hinweg schleifte.

Anscheinend setzen wir unsere Fahrt über die Grenze nach Simbabwe nach VicFalls fort. Am Abend trafen wir uns ein letztes Mal
mit der Gruppe zum gemeinsames Essen in einem Restaurant.

17.6.
die Gruppe löste sich nach einer herzlichen Verabschiedung auf.
Renate und ich zogen in unser kleines schnuggeliges Bed&Brekfast das war von zu Hause aus buchen. Anschliessend besuchen die VicFalls. Wir genossen die viele gemütliche Zeit, ohne gleich schon wieder zum nächsten Ort zu gehen. Über fünf Stunden genossen wir die atemberaubenden gigantischen Wasserfälle. Vom Wasser das kilometerweit spritzt waren wir irgendwann pflätschnass. Wunderbare Regenbogen zeichnete die Sonne ist den Wassernebel. Manchmal war der Nebel so dicht, dass man die Fälle fast nicht mehr sah.

18.6.

Der Heliflug den wir buchten war eine unbeschreibliche Sensation. Die gigantischen Wasserfälle von oben zu sehen raubt jedem der so ein Naturschauspiel sieht, den Atem. Einen ausgedehnten Spaziergang über die Brüche die über den Zambesiriver nach Sambia führt und wieder zurück war ebenfalls sehr speziell. Genauso wie der Lookoutpoint mit einem fantastien Blick in die Schlucht des reissenden Flusses. Im Terassenrestaurant dieses schönen Flecken hielten wir lange inne. Eine grosse Peinlichkeit, welche ich zum Glück mit nur einem kleinen Kratzer und sonst unversehrt überstanden habe, 😓😓.... ich wollte es mir auf dem Rasen in diesen gemütlichen Hängesessel bequem machen, doch leider war dieser kaputt. Einer von den vier Stehfüssen war gebrochen, der Sessel kippte folgedessen, der Korb hängte aus und ich purzelte wie in einem Ei die Steinböschung runter. Dank meines Geschreis war blitzartig ein Kellner zur Stelle und hielt den purzelnden Korb, mit mir drin, auf. Es verging keine Minute, da war schon ein Sanitäter bei mir und desinfizierte meine (zum Glück nur) Schürfung. Ich hatte riesen Glück. Auf der Rückweg der schmalen Naturstrasse stand in einer Kurve ein Securitas und hielt einen Lieferwagen an. Er wies uns und andere Fussgänger hinter dem schutzbietenden Wagens durch, denn gleich gegenüber, ca 5m entfernt stand ein einsamer, wilder Elefant. Ebenfalls ein wunderbarer Ausblick gab es von den Terassengärten des Holels Victoria. Es stammt aus der Kolonialzeit und ist sehr pompös und stilecht renoviert. Für unseren letzten Abend buchten wir eine Dinnershow. Ein riesiges traditionelles Restaurant mit Strohdach erwartete uns. Feines lokales Essen, umrahmt mit Folkloretänzen und Musik wurde geboten. Unser Highlght aber war der sehr alte Mann in der Ecke, der seine hangeschnitzten Giraffen verkaufte und seine riesen Freude, als wir ihm je zwei abkauften. So und nun haben wir kein Geld mehr, denn in Simbabwe kann man nur mit Dollar oder Kreditkarten bezahlen. Die haben keine eigene Währung und auch keine Bancomaten.

Der Film vom Profi

Noch kein Video eingefügt

19.6. Mittags um eins ging unser einziger Flug nach Johannesburg. Um die Zeit bis zu unserem Flug heimwärts, der erst um 23Uhr geht zu überbrücken, vergnügten wir uns im Wellnes/Spabereich des Hotels Rrrrr. Nebenan waren in einer art Einkaufsmall, viele Restaurants um noch etwas zu knabbern zu bekommen. Schlussendlich mussten wir uns noch beeilen um pünktlich beim einchecken zu sein. Zum Schluss möchte ich Renate dankeschön sagen. Sie ist die perfekte Reisepartnerin, wir ticken in unzähligen Situationen, Abneigungen und Vorlieben genau gleich.

Interessantes aus Wikipedia

Geographie und Hydrologie

Das Okavangodelta auf einem Satellitenfoto

 
Typischer Bereich im Innerendes Deltas, mit einem  Flickenteppich aus freien Kanälen und Seen, Sumpfflächen und Inseln

Das Delta (eigentlich ein Schwemmkegel) gliedert sich in sechs Bereiche, die sich hinsichtlich ihrer Ökologie deutlich unterscheiden: den sogenannten Panhandle („Pfannenstiel“), den permanent wasserführenden Unterlauf des Okavangos, die dauerhaften Sumpfflächen am Ende des Panhandle, die zeitweilig trocken fallenden Bereiche an der Peripherie des Deltas sowie die größeren Inselbereiche im Inneren des Deltas (Chiefs Island, Chitabe Island) und die Sandveld-Zungen, die sich von Süden her in das Delta erstrecken.

Der Höhenunterschied zwischen dem Beginn des Panhandle und dem Fuß des Deltas in Maun beträgt bei einer Entfernung von rund 250 Kilometer nur sechzig Meter. Die Trockenbereiche und Inseln erheben sich nur maximal drei Meter über die Umgebung und haben eine Größe von wenigen Quadratmetern bis zu vielen Quadratkilometern. Der Ursprung dieser Trockenbereiche ist unterschiedlich und geht auf die Kanalsysteme, die Aktivität von Termiten oder geologische Strukturen zurück. Für die großen Inselbereiche nimmt man tektonische Ursachen an.

Auf eine lange Trockenzeit von April bis November folgt eine kürzere, nasse Regenzeit zwischen Dezember und April. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag beträgt am Nordende des Panhandle bei Shakawe 550 mm und nimmt nach Südosten hin bis auf rund 450 mm in Maun ab.

Während der Okavango bei den Popafällen am Anfang des Panhandle seinen Höchststand bereits im März erreicht, dauert es etwa vier Monate, bis die Flut den Thamalakane bei Maun am anderen Ende des Deltas erreicht und dadurch eine Wasserfläche von etwa 12 000 Quadratkilometer erreicht. Bei entsprechend starker Flut wird das noch verbleibende Wasser über den Thamalakane im Südosten des Deltas abgeleitet. Ein kleinerer Teil des Wassers wird über den Nhabe und Kunyere zum Ngamisee übergeleitet, der größere Teil fließt über den Boteti weiter in die Kalahari zum Lake Xau und in seltenen Fällen sogar weiter zur Makgadikgadi-Pfanne.

Insbesondere diese massive Verzögerung der Flut, die wahrscheinlich auf die starke Vegetationsdichte im Delta zurückzuführen ist, hat enorme Bedeutung für die Tierwelt in der Region, da dadurch die Flut genau zum Höhepunkt der Trockenzeit am Ende des Deltas ankommt und damit erst die Grundlage für das reiche Tierleben schafft.

Von besonderer ökologischer Bedeutung ist, dass das Wasser des Deltas Trinkwasserqualität besitzt und keinerlei erhöhte Salzkonzentration auftritt. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil über den Okavango jährlich etwa 500 000 t gelöster Salze eingetragen werden und 95 % des Wassers verdunsten, sodass normalerweise deutliche Versalzung zu erwarten wäre. Für die fehlende Versalzung des Wasserkörpers werden zwei ökologische Prozesse verantwortlich gemacht: Zum einen überwiegt die Transpiration (Verdunstung durch Pflanzen) gegenüber der Evaporation (Verdunstung von den freien Wasserflächen), sodass es zu einer Akkumulation der Salze im Bereich der Inseln kommt, zum anderen spielt die sich kontinuierlich ändernde Überflutung eine Rolle, die den Böden Gelegenheit gibt, sich zu regenerieren. Eine weitere Erklärung bieten Torffeuer, durch die die Salze in tiefere Lagen gelangen.