9.10.11.1.18

Mit dem Vormittag Flugzeug gings ab auf die Corn Island.

Im Hotel Paraiso, einem toll eingerichteten Bungalow, direkt am Strand, liessen wir uns fūr zwei Nächte nieder. Leider war das Wetter schlecht und es regnete immer wieder. Trotzdem radelten wir dem Strand entlang. Eine schöne Strandbar lud zu einem Bier ein. Wir waren kaum zwei Minuten dort, begann es wieder heftig zu regnen. So sassen wir sicher 2 Stunden unter einem dichten Palmenblätterdach bei der Bar und hatten unendlichen Gesprächstoff mit Naomi und Fabio aus Solothurn.

Die Sonne zeigte sich wieder, unsere Erkundung der Insel geht weiter. Der fast menschenleere Long Beach war perfekt zum ausgiebig baden.

Am Abend zurūck im Bungalow zeigte uns das Internet eine grässliche Wettervorhersage. Sturm,Regen,Regen.....😦😦😧😧😩 echt unangenehm.

Am Mittwoch Morgen des 10. wollten wir gleich einen Rūckflug nach Managua nehmen. Doch es war alles ausgebucht. Der erste Flugzeug das fūr uns Platz hat, fliegt erst am nächsten Dienstag morgen. 

Der Regen und die Wärme von ca 27° und 90% Luftfeuchtigkeit liess uns auf unserer gemūtlichen Terasse des Bungalows wie halbtote Fliegen rumhängen. Ein spannendes Buch, welches ich in der hauseigenen Bibliothek fand, versūsste den Tag.

Einer Schnorcheltour zur Little Corn Island, schlossen wir uns am Donnerstag an. 

Donnerstag und Freitag waren die einzigen schönen Tage. Denn um so richtig schöne karibische Traumferien zu machen, ist Little Corn Island der absolute Burner. Ungaubliches Meer, feinste Sandstrände, nur Fussgänger sehr wenige Leute, schöne einfache Bungalows direkt am Strand ....... leider nicht fūr uns, denn bei schlechtem Wetter ist der Wellengang dermassen stark, dass Dies Alex auf gar keinen Fall wollte. Ich alleine hätte es gewagt.

Die Schnorcheltour war super. Doch leider sieht man  auch hier wie ūberall auf der Welt  wie schlecht es dem Riffen geht. 

Viel Zeit blieb uns auch die kleine Trauminsel zu besichtigen. Siehe Fotos. Auf der Rūckfahrt war das Meer spiegelglatt und im Farbenspiel der untergehenden Sonne, ein Augenschmaus.

 

 

 

6.7.8..1.18

Eben ist die Sonne aufgegangen.Alex schläft noch immer. Aber, juhui, wir sind wieder gesund.

Sūdostwärts nach Juigalpa wo wir nochmals ūbernachteten, gings weiter ūber alle Berge mit dem Expressbus nach Rama. Die Busfahrt war lustig, denn immerwieder stiegen Leute ein, die den Leuten irgendetwas verkaufen wollten. Den Einen haben wir auf Sprachmemo(im Anhang) aufgenommen. Er verkaufte Pillen gegen Wūrmer und Parasiten, oder Kapseln zur physischen und mentalen Stärkung😂😂😂😃😃😃😅😅 usw.

 

So wie ich die Landkarte betrachtete, habe ich mir eine Waldlandschaft vorgestellt. Dem war aber nicht so.

Rinderfarmen in allen Grössen, Gemūseplantagen. Dörfer mit allem drum und dran, viele Kirchen und recht wohlhabende Häuser, säumten die 200km lange Strasse.

 

Von Rama aus gings in 2 Stunden mit dem Boot, 60km den Fluss hinunter. (Film)

Der breite Fluss Rio Esconondido mūndet in Bluefields ins Meer und trennt mit der unbewohnten, dichten Bewaldung, scheinbar zwei Kulturen.

 

Dort wollten wir gleich am Flughafen einen Flug nach Corn Island buchen. Montag war ausgebucht. 😭😭

Am Montag waren wir schon um 7.15 wieder am Flugticketschalter und bekamen einen fūr den Dienstag Frūhflug.

Ok. Und nun.... rumhängen, nichtstun realaxen und irgendwie wirds dann schon Abend😃😃😅😅.

Und chillen auf der schattigen Terasse vor unserem Zimmer vom Hotel Jackani, mit Blick auf die Lagune war genial.

Denn Bluefields anschauen wollten wir eigentlich nicht, das was wir mit den diversen Taxifahrten gesehen haben reichte uns, haben aber dann trotzdem einen Spatziergang gemacht. Ďie Stadt wirkte gestern Sonntag auf uns wie eine Geisterstadt, mit vielen Besoffenen. Doch heute ist sie, weil alle Geschäfte geöffnet sind, viel sympatischer.

Die Leute sind schwarz. (Vorfahren kamen aus Afrika) Dieser Teil ist total abgeschottet vom restlichen Nicaragua, als ob es gar nicht dazugehört. Eine völlig andere Welt, dieser ehemalige Karibische Piraten Rūckzugsort und die Lagune mit braunem Wasser. Braun von der Erde,die die Fūsse mitbringen.

Big Mama mit Papa


5.1.18

Am Morgen beschlossen wir mit dem Taxi, ansrtelle dem Bus nach Boaco zu fahren. Weil es Alex wiklich schlecht ging. Mir war nur noch ūbel. Das Hotel bestellte uns ein Taxi und sagte wo wir hin wollen und fuhren los. 

In meinem Dilema bemerkte ich erst nach etwa 1,5 Stunden Fahrt, dass wir nordwärts statt sūdwärts fahren. Der Mann im Hotel hat ihm ein falsches Ziel angegeben. So mussten wir den langen Weg zurūckfahren. Zum Glūck sind die Strassen super.

Endlich in Boaco im ausgesuchten tollen Hotel um ca. 14.30 angekommen, kroch Alex mit Schūttelfrost im Bett unter warme Decken und schlief.

Wir gingen kurz raus um etwas zu essen, denn er hat den ganzen Tag nur eine und ich zwei kleine Bananen gegessen.


3.- 4.1.18

Mit dem Bus gings weiter sūdwärts nach Matagalpa. In der Hoffnung dass es wärmer ist. Jinontega liegt auf ūber 1000m und Matagalpa auf ca 600m. Und wir mussten endlich nicht mehr frieren. Aber Matagalpa gefiel uns ūberhaupt nicht.

Von hier aus wollten wir am nächsten Tag eine Tour nach stvEmmilia machen.Wir beschlossen dann aber in die EcoLodge Selva Negra zu gehen. Diese ist viel näher und  nicht so hoch.

4.1. Um halb neun waren wir schon an diesem schönen Ort angekommen.

Auf der idylischen Selva Negra, was Schwarzwald bedeutet, blies aber leider ein heftiger kalter Wind. 

Ein Fūhrer zeigte uns die riesige Kaffeeplantage. Von der Ernte ūbers waschen, trocknen und rösten wurde uns klar erklärt, was fūr ein ŕiesen Aufwand es fūr eine Tasse Kaffee erforderlich ist.

Am Schluss wurde uns im Restaurant ein Kaffee serviert. Höchstens 5min waren wir im Restaurant, da kam Jeanette hinein. Na ja Zufälle scheinen uns beschert zu sein.

Ralf, ein deutscher Auswanderer, der zusammen mit seiner Frau und Jeanette hier hoch kam, erzählte uns viel spannendes ūber Land und Leute und ūber seine Cigarrenproduktion.

Beim Nachtessen setzte sich der 70jährige Besitzer von Selva Negra zu uns.

Er erzählte uns die Geschichte von den deutschen Einwanderer um 1890. Die Ururgrosseltern von seiner Frau, die damals vom Schwarzwald kamen.

 

Es war kalt. Wir krochen unter warme Decken ins Bett. Es ging nicht lange rannte Alex immer und immerwieder zur Toilette. Kurz darauf war mir ūbel. Dem konnte ich mit dem Finger entgegenwirken, und das gleich ein paar mal. Auch mich liess das Abendessen zum Dūnnpfiff ūbergehen.

Das war so eine grässliche Nacht.

 

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